Neuer Jahreskalender dient einem guten Zweck

Dorf Mecklenburg: Die Freien Demokraten aus Dorf Mecklenburg präsentierten am 15. Oktober 2017 den neuen Jahreskalender für 2018 mit ausdrucksstarken und gemeindetypischen Fotos von Jessica Plöse.

 

Beeindruckende Fotos und ein hochwertiger Druck machen den Jahreskalender der Freien Demokraten aus Dorf Mecklenburg für das nächste Jahr zu einem dekorativen Wandschmuck – und das nicht nur für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Die Fotos von Hobbyfotografin Jessica Plöse sind eine Augenweide und verleihen dem Kalender eine besondere Note. Die Titelseite ziert ein Foto der Burg, welche sich auf dem Gelände des Kreisagrarmuseums befindet. Für jeden Monat wurde ein der Jahreszeit entsprechendes Fotomotiv gewählt – eines attraktiver als das andere.

 

„Mein persönliches Lieblingsmotiv ist die Mohnblume am Feldrand von Dorf Mecklenburg – das Motiv für den Juli“, gesteht Daniel Schubert, stellv. Kreisvorsitzender der FDP Nordwestmecklenburg. Dicht gefolgt von dem Foto aus der Erntezeit im September. Die Aufnahme aus dem Kanu heraus zeigt den ganzen Reiz der Landschaft rund um den Wallensteingraben. Eingefangen sind außerdem der Innenraum der Kirche, das Gutshaus in Rosenthal, die Mecklenburger Mühle, das Wasserrad am Kreisagrarmuseum sowie das Kinderfußballturnier des Mecklenburger SV.

 

„Der Erlös aus dem Kalenderverkauf kommt in diesem Jahr dem Projekt „Dein Platz im Stadion“ zu Gute.“, erläutert Martin Kliewe. Dieses Projekt wurde Anfang des Jahres von Matthias Alms und Daniel Schubert ins Leben gerufen um die dringend sanierungsbedürftige Tribüne im Stadion „An der Mühle“ in Dorf Mecklenburg wieder in Stand zu setzen.

 

Der Jahreskalender im Format von 42 Zentimeter Breite und 30 Zentimeter Höhe ist auf 150 Stück limitiert und kostet 10,00 Euro. Er ist erhältlich beim Friseur Kleiner Salon in Karow und beim Kosmetikstudio Damm in Dorf Mecklenburg.

 

LUL Fraktion distanziert sich von Vertretern der Kreisverwaltung und politischen Entscheidungsträgern

Olaf Brose (FDP), Fraktionsgeschäftsführer der LUL Fraktion im Kreistag, gibt folgende Pressemitteilung bekannt:

 

Landkreis treibt private Busunternehmen an den Rand der Insolvenz

 

Ein Grundsatz unter ehrbaren Kaufleuten lautet: "wer bestellt bezahlt". Gilt dieser Grundsatz eigentlich auch für den Landkreis Nordwestmecklenburg? Wer sich das derzeitige Gezerre zwischen dem Landkreis und den privaten Busunternehmen anschaut, kommt ganz sicher zu einem anderen Erkenntnis. Hier scheint es so zu sein, dass die öffentliche Hand private Unternehmen an den Rand der Insolvenz treibt. Ganz nach dem Strickmuster von sogenannten " Heuschrecken", die sich Stück für Stück Unternehmen einverleiben.

 

Seit mehr als 25 Jahren erbringen sowohl die Firma BBW RS als auch die Firma Schmidt & Co zuverlässig Dienstleistungen für unseren Landkreis. Die Mitarbeiter beider Unternehmen haben stets dafür gesorgt, dass im Rahmen ihrer Tätigkeit zuverlässig, sowohl der Schülerverkehr als auch der sonstige ÖPNV durchgeführt werden. Das ging so lange gut, bis der Landkreis entschied, wir machen jetzt alles selber.

 

Ein Skandal: Jahrelang agierten der Landkreis als Aufgabenträger und die Geschäftsleitung des kreiseigenen Busunternehmens in Personalunion. Erst zwang man als Aufgabenträger die privaten Unternehmen, Geschäftsgeheimnisse offen zu legen, dann wurde dieses Wissen dafür verwendet, die "Eigenvergabe" beim Land zu erschleichen.

 

Das Ergebnis: Ein Nahverkehr, der von Misserfolg zu Misserfolg taumelt. Derzeit kostet uns das alles ca. 2 Mio Euro mehr pro Jahr als zur Zeit der privatwirtschaftlichen Betreibung. Private Unternehmen die an den Rand der Insolvenz getrieben werden, sozial Schwache, denen man aufgrund eines fehlenden Sozialtarifes die Gesellschaftliche Teilhabe erschwert, sowie eine einseitige Belastung der Bürger der Hansestadt Wismar, die jetzt noch mehr zur Kasse gebeten werden.

 

Wir als LUL Fraktion fordern die Landrätin auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Es darf einfach nicht sein, dass sich der Landkreis durch fragwürdige juristische Schachzüge an unseren privaten Unternehmen bereichert. Die LUL Fraktion distanziert sich von Vertretern der Kreisverwaltung und den politischen Entscheidungsträgern, für die die Grundsätze der ehrbaren Kaufleute nicht mehr gelten. Wer die Musik bestellt, hat diese auch zu zahlen!

 

Mit 10,7 % ist die FDP wieder zurück im Deutschen Bundestag!

Als Freie Demokraten in Nordwestmecklenburg freuen wir uns über das wieder gewonnene Vertrauen und danken unseren Wählern herzlich.

 

Mit Hagen Reinhold wird wieder auch ein FDP Abgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Bundestag vertreten sein.

 

Ich danke unseren Direktkandidaten Stev Ötinger und Chris Rehhagen für Ihren unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz im Wahlkampf. Leider hat es für sie nicht zum Einzug in den Bundestag gereicht.

 

Wir Mitglieder der FDP wissen aus unseren Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit, dass neu gewonnene Vertrauen eine zarte Pflanze ist, die gut gepflegt werden muss. Ich hoffe, wir erfüllen die an uns gesetzten Erwartungen.

 

Ob die FDP an der neuen Bundesregierung beteiligt sein wird oder nicht, werden die Gespräche der nächsten Wochen zeigen. Demokratische Parteien müssen in der Lage sein, miteinander zu sprechen und ausloten, ob sie miteinander regierungsfähig sind. Für uns Freie Demokraten ist das aber kein Selbstzweck. Ziel muss es dabei sein, dass liberale Punkte deutlich sichtbar werden und umgesetzt werden können. Sollte das nicht möglich sein, ist es ebenso ehrenwert, einen Platz als konstruktive Opposition einzunehmen.

 

Ich lade Sie ein uns anzusprechen. Gerne nehmen wir Ihre Anliegen auf und leiten Sie auch an unseren neugewählten Abgeordneten im Deutschen Bundestag weiter.

 

Daniel Bohl

 

- Kreisvorsitzender der FDP NWM -